Die ersten Tage

Bereits beim morgendlichen Strandspaziergang merkte ich, daß etwas nicht mit Lisa stimmte, ohne es genau benennen zu können. Da ich aber wußte, daß Lisa immer mal nicht so gut drauf ist und ich sowieso zu sehr auf ihre Befindlichkeit reagiere, redete ich mir ein, daß alles in Ordnung sei. Ich würde sie natürlich genau beobachten, mich aber nicht verrückt machen.

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Reise in den Süden

Da es bereits dunkel war und das Wetter eklig, entschied ich mich, mir in dieser ersten Nacht meiner Reise in den Süden einen Stromanschluß zu gönnen, um meinen Heizlüfter benutzen zu können. Ich fuhr in das Mobilcamp im Taunus. "Willkommen bei Familie B"- das klang familiär und nett, als ich es auf der Internetseite las, umso enttäuschter war ich dann, als ich auf den Parkplatz neben der großen Straße einbog. Hier war nichts familiär, und hübsch war es erst Recht nicht. Und dann zahlte ich noch mehr als 12 Euro, um schlußendlich festzustellen, daß 500 Watt ganze 50 Cent kosteten!  Mein Heizlüfter nahm minimun 750 Watt, und entsprechend sauer war ich. Der Strom sei erst kürzlich so teuer geworden, teilte mir mein Busnachbar mit, und auch er war nicht glücklich darüber.

Am nächsten Morgen machte ich zwei Spaziergänge: Einen kurzen mit Lisa und Edda, und dann noch einen langen nur mit Edda. 

In Frankreich nächtigte ich an einem Fluß, und da ich meinem Kamin ordentlich einheizte, verbrachten wir eine nicht allzu kalte Nacht. Auch hier konnten wir schön spazierengehen. Ich muß ja zugeben, daß mir etwas mulmig war, so ganz allein im fremden Land, und als der Bus dann auch noch begann, merkwürdige Geräusche von sich zu geben, war ich froh, daß ich es noch bis zu Mercedes schaffte. Die Lichtmaschine, teilte man mir mit, aber das müsse nicht repariert werden, ich könne weiterfahren. Ich glaube ja, daß dem Mitarbeiter beim Anblick meines Busses der Angstschweiß ausbrach, vermutlich dachte er, sie würden nie ihr Geld sehen, falls sie die Lichtmaschine tauschen würden... Wir verbrachten die Nacht hinter einer großen Düne in Südfrankreich, und auf dem Foto seht Ihr meinen morgendlichen Kaffeeausblick. Nach dem Frühstück gab es einen Strandspaziergang, sogar Lisa tobte umher, und dann fuhren wir weiter.

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November: Deutschland

Ich bekam tatsächlich alle vier Katzenbabys vermittelt. Zu Willi, der jetzt bei Loretta und Markus wohnt, werde ich den Kontakt nicht verlieren, und vermutlich auch nicht zu Nelly, die ein liebes Zuhause nur wenige Kilometer von Loretta und Markus entfernt gefunden hat; ich bin nämlich eingeladen, sie zu besuchen, und das werde ich auch tun!

 

Der Bus war gepackt, alle frostgefährdeten Lebensmittel befanden sich im Erdkeller, mäusegefährdete hatte ich mäusesicher untergebracht, meine Kartoffeln bei Victoria gebunkert, das Haus war sauber und aufgeräumt. Es war der 08.November. Für den folgenden Morgen (viel zu früh!) war die Fähre gebucht, die nur einmal täglich fuhr. Diesmal ab Trelleborg, weil ich auf dem Weg zum Zahnarzt noch Freunde in der Nähe von Sassnitz besuchen wollte. Ich freute mich, daß ich tatsächlich pünktlich loskommen würde, drehte den Schlüssel im Zündschloß- aber der Bus sprang nicht an. Ich versuchte es noch einige Male. Vergeblich. Das Ding wollte nicht starten. Panik brach bei mir aus. Ich hatte doch noch nie eine Batterie überbrückt! Ich rief Dieter an, der zwei Kilometer entfernt wohnt, und er kam mir umgehend zur Hilfe. Wir überbrückten, und der Bus sprang an.

 

Ich fuhr zur Werkstatt: Geschlossen wegen Lunch. Ungeduldig wartete ich mit laufendem Motor. Mir konnte tatsächlich kurzfristig geholfen werden. Meine Batterie war nicht mehr gut, und die kalten Nächte hatten ihr den Rest gegeben. Ich bekam eine neue Batterie eingebaut und war erstmal 2.000 kr los. Das tat weh!

 

 

Irgendwann im Dunkeln kam ich in Trelleborg an, suchte mir einen Parkplatz und verbrachte eine schlaflose Nacht. Es war zu laut, ich war zu nervös, Lisa mußte zweimal raus. Todmüde ging ich lange vor meiner normalen Aufstehzeit eine Runde mit den Hunden und begab mich dann zum Schiff.

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Lernen, Ausbildung, Kurse

Dieser Herbst steht im Zeichen des Lernens. Die Kätzchen lernen die Welt kennen. Ich selbst nehme an einem EU- Projekt teil, das Aus- und Fortbildungen für Kleinunternehmer ermöglicht, in dessen Zusammenhang ich viele spannende Kurse belege. Dann ist da noch der Pilzkurs, damit ich mich bald trau, allein Pilze sammeln zu gehen. Edda lernt soziales Verhalten: Stadtspaziergänge, Hundetreffen mit anderen unerzogenen Hunden, und heute zum ersten Mal Hundeplatz. Lisa, der es zwischenzeitlich wieder schlechter ging und heute dann doch wieder besser, rannte begeistert durch den Agilitytunnel, absolvierte die Slalomstangen fast fehlerlos und versuchte sich dann am A- Hindernis. Da kam sie aber nicht mehr hoch, blieb auf der Hälfte hängen, so daß ich ihr helfen mußte, meiner alten Dame. Tja, und Edda... sie sorgte für Aufruhr. Ist halt sowas nicht gewohnt. Wir sind aber auf gutem Wege, und morgen Vormittag geht es zum Hundetrainer, vielleicht bekomme ich dann noch einige Tips mit auf den Weg.

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Vierbeinige Geschichten

Die Sorge um Lisa ließ nach, da sie das schlimmste hinter sich hatte. Ich hatte wieder Augen für andere Dinge- und stellte zu meinem Entsetzen fest, daß Fini unglaublich dick geworden war. Sie hatte doch wohl nicht?! Doch, sie hatte! Ich weiß bis heute nicht, wo sie den Kater hergenommen hat, aber am 16. September bekam sie vier wunderschöne, süße Katzenbabys. Und zwar auf dem Sessel im Wintergarten. Jetzt suche ich ein neues Zuhause für die Bande und hoffe, daß ich sie alle unterbekomme. Obwohl ich überlege, ob ich nicht das schwarz- weiße Mädchen behalte. Das hat es mir nämlich irgendwie angetan.

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Die Verwandlung

Superstolz bin ich. Und freue mich immer noch, wenn ich den Bus ansehe. Der vordere Teil ist gemalt, und die Farbe ist einfach nur toll! In der Beschreibung stand ja, es sei ein mattes Rot, aber ich finde, es glänzt ganz herrlich! Ok, die Farbe deckt nicht überall. Und sie ist nicht ganz gleichmäßig aufgetragen. Nächstes Jahr rolle ich noch einmal drüber, damit es perfekt wird. Aber seid ehrlich: Sieht er nicht bereits jetzt schon toll aus?!

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Leise Panik...

...schleicht sich ein. Die beiden Wwooferinnen aus Süddeutschland, die heute zu mir kommen wollten, haben abgesagt. Nun stehe ich allein da mit viel Arbeit, die noch im Herbst erledigt werden muß! Die übliche Herbstpanik, eigentlich nichts neues, aber wenn man mit tatkräftiger Unterstützung gerechnet hat und sie dann nicht bekommt, läßt sich das nicht vermeiden. Aber wir haben ja erst Anfang September, also noch einige Wochen Zeit, bevor der Frost kommt.

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Verletzung und Erdbeben

Noch während ich das Messer schwang, war mir klar, daß das eine dumme Idee war. Da war es dann aber auch schon passiert: Ich schnitt mich ganz gewaltig in einen Finger. Es war zu hantieren, ich fand mein Verbandsmaterial auch relativ fix (hatte ich wegen der vielen Wwoofer hervorgekramt) und konnte mich verarzten. Aber ein Gedanke drängte sich auf: Was tun, wenn mal etwas schlimmeres passiert? Ich wohne allein im Wald, wer hilft mir, wenn tatsächlich mal alles daneben geht? Vorsichtiger sein, ganz wichtig, ich muß noch vorsichtiger sein!

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Lisengenesung, Busrettung und Regen

Lisa befindet sich auf dem Weg der Besserung! Die Medikamente haben angeschlagen, und zugenommen hat sie auch wieder. Und zwar so sehr, daß die Tierärztin sich vergewisserte, daß die Waage richtig eingestellt war! Hat es sich also gelohnt, daß ich sie ständig mit Hühnchen gefüttert habe!

Bei Gebärmutterentzündungen ist es aber leider so, daß die Wahrscheinlichkeit, daß eine einmal erkrankte Hündin es mit den nächsten Läufigkeiten wieder bekommt, sehr hoch ist. Ich werde mein Lischen daher sehr genau beobachten, wenn sie wieder läufig ist und  regelmäßig ihre Temperatur kontrollieren, um schnell reagieren zu können. Gebärmutterentfernung kommt nicht infrage, da sie zum einen die Epilepsie im Gepäck hat und zum anderen schon ziemlich alt ist. Das möchte ich ihr nicht zumuten, und außerdem ist die Frage, ob sie aus der Narkose wieder aufwachen würde.

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Was tun?

"Was mache ich falsch?", fragte mich Olivia. Ja, was soll ich dazu sagen... Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blogeintrag schreibe, aber es ist eben nicht alles lustig und toll, und manchmal bekommt man Wwoofer, mit denen es nicht paßt. Und Olivia war so jemand. 

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Licht und Schatten

Während ich kopflos hin und her rannte, Hühnchen kochte, zerlas und Lisa ständig damit fütterte, ihr Flüssigkeit einflößte, regelmäßig ihre Temperatur maß und ihren Zustand kontrollierte, eine Expresslieferung eines homöopathischen Mittels von Deutschland hierher organisierte, mich im Internet schlaulas, meiner Tierheilpraktikerin und auch der Tierärztin auf die Nerven fiel und zerstreut ständig vergaß, was ich eigentlich machen wollte, bauten Mareike und Miriam für Lisa eine behindertengerechte Arthrosetreppe.

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Kranke Herzensdame!

Lisa ist krank. Und diesmal richtig. Ihr geht es ja immer mal nicht gut, und ihr Appetit war schon immer sehr wechselhaft, und deshalb bin ich es ja gewohnt. Wollte mich nicht gleich verrückt machten. Aber dann wurde ihre Blutung gegen Ende der Läufigkeit stärker. Sie war einige Tage länger läufig als normal. Ich begann, mir richtig Gedanken zu machen. Und dann hörte die Blutung auf. Lisa hatte aber wenig Energie. An einigen Tagen ging es ihr nicht gut, ohne daß ich näher beschreiben konnte, was los war. Und dann stellte ich am Donnerstag Abend fest, daß die Blutung nach einer Woche Pause wieder eingesetzt hatte. Natürlich habe ich für Freitag keinen Termin mehr beim Tierarzt bekommen. Wir fuhren an den Gryten, den sie ja liebt, und ich stellte einmal mehr fest, daß Lisa ziemlich kraftlos ist. Als wir wieder zuhause waren, entdeckte ich, daß sie jetzt zusätzlich zur hellroten Blutung noch einen weißen, dicken Ausfluß hatte. 

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Abschied

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Von Wwoofis und Tieren

Die Mädels wollten gern Victorias Schafe kennenlernen, und so packten wir etwas Kuchen ein (selbstgemachter Johannisbeer- und Rhabarberkuchen, frisch aufgetaut) und begaben uns auf den Weg quer durch den Wald. Jessy hatte Geburtstag, sie wurde sechs Jahre alt, und so brachten wir ihr zu ihrem Entzücken ein Ständchen! 

Die Schafe mit ihren Lämmern eroberten sofort die Herzen meiner Wwoofis, und am liebsten hätten sie das eine oder andere Kuscheltier mit nach Hause genommen. Allerdings wäre dann Edda vermutlich beleidigt gewesen, und so durften die Lämmchen bei Victoria bleiben.

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Abwechslungsreiches Wochenende

Während die Mädel an der Außendusche zimmerten, bekam ich spannenden Besuch: Tomas und seine Mutter besuchten mich und brachten alte Fotos meines Häuschens und des Grundstückes mit. Von 1972 bis 1982 wohnten sie nämlich in den Ferien hier! Damals sah alles vollkommen anders aus, immerhin ist hier allein in den vergangenen fünfzehn Jahren echt viel passiert, aber die beiden haben Erinnerungen, die noch viel weiter zurückreichen! Gemeinsam wanderten wir über das Grundstück und suchten unter anderem einen Stein, in den Tomas als Kind seine Initialen geritzt hatte. Mir wurde gezeigt, wo damals der Kartoffelacker lag, und begeistert hörte ich mir Geschichten von damals an. Und ich versprach Tomas, mir genau anzusehen, ob noch Reste seines Baumhauses in der hohen Kiefer zu finden sind, die ich im Herbst fällen lassen werde.

Nur einige hundert Meter von hier befindet sich übrigens eine sieben Meter hohe Klippe, die von den Kindern damals als Cowboy- und- Indianerspielplatz gedient hatte. Heute wird sie vom Wald versteckt, aber ich muß mich unbedingt mal in das Dickicht schlagen und sie suchen! 

 

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Herrenbesuch! Und Wwoofer- Bauprojekt!

Einer der wenigen Männer, die sich auf unseren Mädelhof trauten, war Simon. Allerdings hatte er sich zur Sicherheit seine Neffen mitgebracht, so daß er auf moralische Unterstützung hoffen konnte. Nach einem erfrischenden Bad im nahegelegenen See schlugen er und seine Neffen zwei Zelte auf. Das Buffet wurde aus Platzgründen im Küchenfenster eröffnet, und da Simon etwas Wein aus Deutschland mitgebracht hatte, genossen wir lieblichen Weißwein und etwas herberen Rotwein zum Essen.

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Selbst sind die Frauen!

Ich hatte ja nochmal skeptisch auf die Achse des Skodas geblickt, nachdem ich die fünf Mädels ins Auto gepackt hatte: Magdalena, Theresa, Katha, und natürlich auch Lisa und Edda. Der Anhänger war fachmännisch mit der Anhängerkupplung verbunden worden, aber da die hinteren Federn gebrochen sind, war ich etwas unsicher, ob das alles so hinhauen würde. Und tatsächlich ächzte der Skoda bedenklich, nachdem wir den Anhänger noch mit Schwartenbrettern voll beladen hatten, die ich von einem Freund bekommen hatte. Welche geiles Gefühl: Ich schlüpfte in meine Motorsägenkluft, schmiß die Maschine an und sägte die Schwartenbretter auf Länge, so daß sie in den Anhänger paßten. Die Mädels halfen beim Ausmessen und Aufladen, und auch die Sache mit den Spanngurten klappte einwandfrei! Stolz blickte ich durch den Rückspiegel auf den voll beladenen Anhänger. Wenn nur der Skoda nicht diese merkwürdigen Geräusche von sich gegeben hätte... aber glücklicherweise übertönte oft unser Geschnatter und Eddas Geschnaufe die beunruhigenden Laute.

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Theresa berichtet

“Ich frag mich manchmal wirklich, warum die Leute hier zu mir kommen, ich bin ja so ganz alleine im Wald mit meinen zwei Hündinnen?!“ - Katha, Magdalena und ich wissen, warum sich immer wieder Wwoofis dazu entscheiden, in Cordulas wunderschönem, kreativ gestaltetem und gemütlichem Heim zu gastieren!
Eine rustikale, naturverbundene, bodenständige und tierliebende Atmosphäre genossen wir in unserem Arbeitsurlaub der letzten Woche!
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Der Mädelhof

Nur die mutigsten Männer trauen sich momentan hierher, und das hat seinen Grund: Pure Frauenpower! Da erzittert jedes tapfere Männerherz! Magdalena und Theresa kommen aus der Steiermark, Katha aus der Nähe von Bielefeld. Wie gut, daß ich mit dem österreichischen Dialekt ein wenig vertraut bin, denn so kannte ich Begriffe wie "Scheibtruhe" und "da" statt "hier" bereits...

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Es knackt!

Ich war ziemlich irritiert und konnte es überhaupt nicht zuordnen, dieses Knacken. In unregelmäßigen Abständen, aber innerhalb einer Minute mindestens zehnmal: Knack. Knack. Knack. Mal hier, mal dort im Gebüsch. Und dann kam ich dahinter: Es sind die reifen Lupinensamen, die sich öffnen! Knack, knack- und irgendwann fallen die Samen zu Boden. So lange ich hier schon wohne, dieses Knacken habe ich noch nie gehört. 

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Wassermangel?

Noch vor zwei Jahren hätte es niemand für möglich gehalten, daß in Schweden einmal Wasserknappheit herrschen würde. Letztes Jahr jedoch ging es los, und in diesem Jahr geht es weiter. Brunnen trocknen aus, der Wasserstand der Seen sinkt, die Menschen rufen nach Regen- der in Deutschland fällt, und dort in unglaublichen Massen. Irgendwie folgerichtig, finde ich, denn wir haben seit Jahrzehnten den Hochmut besessen, unser Trinkwasser durch die Verwendung von Wassertoiletten zu verschmutzen. Jetzt bekommt Deutschland genug Wasser, um sich Wassertoiletten auch leisten zu können, und wir sitzen auf dem Trockenen.

Bisher blieb ich vom Wassermangel verschont. Der Teich bietet trotz sinkendem Wasserpegel immer noch genug Wasser zum Bewässern meiner Beete. Meine beiden großen Wasserkanister bergen insgesamt 2.000 l Wasser- allerdings stellte ich heute fest, daß Tank Nummer 1 nur noch etwa 200 l Wasser hatte, und so war ich zum ersten Mal gezwungen, Wasser von Tank 2 in Tank 1 zu pumpen, damit ich Wäsche waschen konnte. Und ich traf die Entscheidung, den dritten Tank, den ich noch stehen habe, doch noch in diesem Jahr an die Dachrinne anschließen. Besser ist das!

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So gut wie allein

Jetzt werde ich für die nächsten Tage allein auf meiner Frühstücksterrasse sitzen und mein Käffchen trinken... Kristin ist gestern abgereist, und auf einmal ist es ruhig geworden. Ok, nicht ganz ruhig, Carsten trudelte gestern noch für zwei Tage ein, aber der packt nur noch letzte Sachen in den Umzugswagen, und dann ist er auch weg. Denn er hat die Entscheidung getroffen, sein Schwedenabenteuer zu beenden. Für mich persönlich absolut nicht vorstellbar, nach Deutschland zurück zu gehen, und zum Glück kann ich auch hier bleiben in meinem kleinen Paradies!

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Überraschende Campinggäste

Eigentlich wollten sie auf den Naturcampingplatz in Snåret, aber der existiert ja nicht mehr. Was nichts daran ändert, daß die Info immer noch online ist und mich regelmäßig Interessenten anrufen- erst vor zwei, drei Wochen die Berliner Stadtmission, die mit sechsundzwanzig Jugendlichen auf meinem früheren Hof einfallen und campen wollten. Stefan und Kyrill erwischten uns in unserer Nachmittagskaffeepause, als ich ihnen eröffnete, daß es nichts mit Campen dort oben im Värmland wird. Stattdessen bot ich ihnen an, ihr Zelt hier auf meiner Wiese aufzustellen. Sie schauten sich kurz Schwedenleben.com an, und nach bereits fünf Minuten riefen sie an und sagten zu. Wie groß war meine Überraschung, daß sie bereits wenige Stunden später zu uns kommen wollten! Kristin schaute mich mit großen Augen an. Und dann fragte sie: "Meinst du, wir können sie bitten, mir Zigaretten mitzubringen?!" Denn ihren Tabak hatte sie bereits am Sonntag verloren, vermutlich am Skagern, und bis zum nächsten Laden ist es dann doch zu weit, um mal eben Nachschub zu besorgen. 

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Kaffee am Skagern

Es war supertolles Wetter angesagt, und so standen Kristin und ich heute etwas früher auf, um in aller Ruhe am Skagern Kaffee trinken zu können. Um kurz nach acht waren wir da, und nachdem wir unsere Stranddecke ausgebreitet hatten, tranken wir erst einmal ein Käffchen. Die Hunde tobten, Lisa setzte ihren Augenaufschlag ein, um einen Tannenzapfen, den sie gefunden hatte, ins Wasser geworfen zu bekommen, und dann jagte Edda auch noch Enten, die aus dem Schilf aufflogen, so daß ich gezwungen war, sie aus ihrem Verfolgungswahn und dem Wasser herauszuholen. 

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Wwoofer- Wechsel

Da geht sie dahin, unsere Emma, und radelt einfach weiter und weg von uns! Wie gut, daß Kristin vorgestern angekommen ist, denn so konnte sie ihr erklären, wie man Bälle für Lisa versteckt und die vielen Tomaten, Gurken und das andere Gemüse gießt. Kristin übrigens fühlt sich im Wohnwagen so wohl, daß sie gar nicht ins Gästehaus umziehen wird. Da hat sich der Arbeitseinsatz also gelohnt! Einen ganzen Tag habe ich den Wohnwagen von innen sauber gemacht und Gardinen und Bezüge gewaschen und sogar angefangen, ihn von außen ordentlich zu reinigen. Zumindest eine Seite, die anderen haben dann Emma und ich geschrubbt, bevor Kristin kam, und jetzt glänzt er wieder fast wie neu!

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Ausflug

Herrlichstes Wetter! Heute früh hielt es uns nicht lang auf unserer Frühstücksterrasse. Wir schnappten uns die Hunde und machten einen Ausflug zum Skagern. Dort tranken wir Kaffee und heißes Wasser (nein, kein Tee, aber Emma liebt es), und ich spielte mit Lisa und Edda am Wasser. Die beiden waren total begeistert von unserem Ausflug, und auch Lisa vergaß mal wieder, wie alt sie eigentlich ist. Trotz Toben und Herumrennen und ins Wasser springen, dem Tannenzapfen hinterher, humpelte sie hinterher nicht. Danke, Ihr Blutegel!

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Es geht los!

So glücklich war Lisa lange nicht mehr: Es werden so viele Bälle versteckt wie seit unserem Wwoofer- Sommer vor fünf Jahren nicht mehr! Während Emma uns neue Beete baut, wird sie von Lisa regelrecht belagert, die ständig ihren hypnotischen Blick einsetzt, um den nächsten Ball versteckt zu bekommen. Auch Edda ist glücklich: Endlich noch jemand, der sie ausgiebig krault! Davon kann sie genauso wenig genug bekommen wie Lisa von versteckten Bällen. Ja, und ich bin auch überaus glücklich, denn zum einen geht es hier unglaublich voran, und zum anderen haben sich noch viele andere tolle Wwoofer und Workawayer bei mir gemeldet, die gern eine Zeitlang bei mir wohnen und mit mir zusammen hier auf dem Hof arbeiten wollen. Bald wird es hier richtig rundgehen! Juchhu!

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Sommer

Eigentlich war ich ja mit dem Vorsatz in diesen Sommer gestartet, in diesem Blog regelmäßig, gern zwei- oder dreimal per Woche, etwas zu schreiben. Und nun sind schon wieder die Wochen ins land gezogen, und Ihr habt nichts von mir gehört... ich komme einfach nicht zum Schreiben! Viel zuviel zu tun! Es macht aber auch unglaubliche Freude, sein eigenes Reich zu gestalten, im Garten zu arbeiten oder einfach nur zu genießen!

Seit Freitag habe ich Hilfe auf dem Hof: Emma ist aus Göteborg zu mir geradelt, um einige Zeit lang gemeinsam mit mir zu leben und mir bei den anfallenden Arbeiten zu helfen. Seitdem geht es richtig voran! Und wie herrlich, in der Küche für Ordnung sorgen zu können, Rechnerarbeit zu erledigen oder eine Massage zu geben und zu wissen, daß gleichzeitig auch draußen im Garten einiges passiert! Das entspannt doch einiges! Und so kann ich jetzt hier sitzen und zumindest einige Sätze schreiben. Danke, Emma!

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Mittsommer!

Ich bin immer noch ganz kaputt von gestern, aber einen Blogbeitrag möchte ich auf jeden Fall schreiben. Das gibt mir auch einen willkommenen Grund, den großen Abwasch noch einige Minuten ruhen zu lassen...

Gestern war Mittsommer. Um zwei Uhr fand die Mittsommerfeier in Finneröjda statt. Diana, Daniel und ich fuhren gemeinsam dorthin, Simone und Carsten mit ihren Kindern fuhren selbst.

Letztes Jahr hatte ich gesagt "Vielleicht nächstes Jahr", als ich gebeten wurde, die deutschen Gäste auf deutsch zu begrüßen, und als ich dieses Jahr gefragt wurde, ob ich es machen würde, fühlte ich mich wieder nicht bereit dazu und vertröstete auf nächstes Jahr. Ich mache ja eine zweijährige Fortbildung, und im Rahmen dieser Fortbildung gibt es auch eine Ausbildung, die das Sprechen vor Gruppen beinhaltet; falls das Seminar im Herbst wiederholt wird, werde ich es vermutlich belegen- um dann im nächsten Jahr nicht wieder auf das darauffolgende vertrösten zu müssen...

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Vorbereitungen aufs Mittsommerfest

Und wieder ein arbeitsreicher Tag! Ich schlug mich mit meinem neuen Rechner herum (wie kann es sein, daß ich ein Programm installiere, es dann nicht finde, und als ich es noch einmal installiere, plötzlich alles da ist?!), beseitigte das Chaos in der Küche und kochte, und dann trafen auch schon Diana und Daniel ein, um mir noch etwas im Garten zu helfen, denn es soll schön aussehen, wenn wir morgen nach der Feier in Finnerödja unser eigenes Fest haben!

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Sommeranfang

Heute früh gegen halb sieben war Sonnenwende, und deshalb entzündete ich mein Sonnwendfeuer gestern Abend kurz vor Sonnenuntergang. Der Kalender läutet damit den Sommeranfang ein, und mit dem Mittsommerfest, das am Wochenende begangen wird, beginnt hier in Schweden die Urlaubszeit. Für mich ist die Sommersonnenwende immer mit ein wenig Wehmut verbunden, denn ab jetzt wird es wieder dunkler, und in nur drei Monaten ist dann bereits die Herbsttagundnachgleiche... 

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Politisch korrektes Verbandsmaterial

Heute war ich beim Fädenziehen, und entgegen aller Erwartungen sah die Naht gut aus. Ich hatte ja Bedenken, weil ich mich nicht ganz an die ärztlichen Anweisungen gehalten und trotzdem gearbeitet und immer erst dann damit aufgehört hatte, wenn die Naht anfing, zu ziepen. Jedenfalls wurde mir dann die Empfehlung gegeben, mehrere Wochen lang Chirurgentape auf die Naht zu kleben, damit sie besser hält und schöner zusammenwächst. Und ich wurde extra darauf hingewiesen, daß es dieses Tape in weiß und in braun gibt.

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Freizeit

Nach einer arbeitsreichen Woche und einem ebenso arbeitsreichen Wochenende entschied ich mich heute früh, mir den Vormittag frei zu nehmen. Die Sonne schien, es war warm, wenn auch etwas windig, und so schnappte ich mir Lisa und Edda und fuhr mit ihnen an den Skagern. Dort waren wir lange nicht mehr gewesen. Beide tobten ausgelassen am und im Wasser umher.

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Es kommt Fahrt in den Sommer

Es wird wärmer. Sollte der Sommer endlich kommen? Auf jeden Fall blühen die Lupinen, und das ist ein eindeutiges Zeichen für Sommer! Und ja, der Baumstamm im Vordergrund wird noch aufgesägt. Allerdings habe ich mich mit meiner kleinen Motorsäge vergeblich bemüht, den dicken Stamm zu zerlegen, da muß größeres Gerät ran!

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Das fliegende Gewächshaus

Nachdem das Gewächshaus bereits kurz nach dem Aufbau auf dem Rücken lag, hatten Kerstin und ich uns richtig Mühe gegeben, es diesmal ordentlich zu verankern. Kerstin holte schubkarrenweise den Pferdemist vom Haufen, und dann bepflanzte ich es mit Tomaten, Gurken und einer Physalispflanze. Immer wieder sah ich besorgt zum Gewächshaus, denn es pustete immer mal wieder relativ kräftig. Das Gewächshaus jedoch hielt stand. Dienstag Abend sagte sie dann ruhige Windstärke 2 für den Folgetag an, und ich atmete auf.

Am nächsten Tag jedoch hatten die diensthabenden Meteorologen festgestellt, daß sie sich geirrt hatten und revidierten ihre Einschätzung des Wetters. Und diesmal hatten sie Recht: Windstärke 7 mit starken Böen, Regen, Sturm! Und es kam, wie es kommen mußte: Mein Gewächshaus flog mir davon! Entsetzt schaute ich nach meinen Pflanzen, die das ganze aber doch relativ unbeschadet überstanden hatten. Eine Tomatenpflanze war abgebrochen, der Rest lebte und sah gar nicht mal so schlecht aus!

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Einmal klonen, bitte!

Hier in Schweden ist es so, daß Blut-, Zell- und Gewebeproben, die vom Arzt entnommen werden, in der nationalen Biobank aufbewahrt werden, wenn man nicht Widerspruch dagegen einlegt. Sie werden dann u.a. für die Forschung verwendet. Um dies zu verhindern, muß man den sogenannten Nej- Talong ausfüllen. 

Daß Forschung überaus unethisch sein kann, Ethikkommission hin oder her, wissen wir, und ich habe wenig Lust, mit meiner DNA und meinem Gewebe dazu beizutragen.  

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Arbeitsverbote

Vor anderthalb Jahren etwa war ich zum Hautscreening, weil ich doch eine ganze Menge Leberflecke auf dem Rücken habe. Über einen der Leberflecke haben sie fleißig diskutiert, die beiden Screener, und dann entschieden, daß alles ok ist. Vor wenigen Wochen war ich noch einmal zum Screening, weil mein Osteopath mir sagte, ich solle doch vielleicht lieber jemanden den dunklen Flecken ansehen lassen. Und diesmal fiel das Urteil anders aus: Wegschneiden!

 

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Premiere!

Ok, so hundertprozentig Premiere war es nicht, immerhin hatte Sture, als er irgendwann Ende April einige Bäume fällte, mir meinen neuen Helm aufgesetzt und mich dazu verpflichtet, meine bis dahin neue und unbenutzte Stihl zum ersten Mal einzusetzen. Ich entastete ein, zwei Minuten lang, das war dann auch schon alles. Vorgestern war es dann "richtig" soweit: Ich zog mir meine Motorsägenkluft an und sägte die ersten Stämmchen! Meine Güte, war ich stolz! Dann fuhr ich das Ding jedoch während der Arbeit leer, und nach dem Tanken wollten sie nicht mehr anspringen. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich sie wieder am Laufen hatte. Ich habe zwar die zweitkleinste Stihl (ich selbst bin ja auch nicht die größte, von daher paßt das schon), aber Muskelkater im linken Unterarm (!!) habe ich bereits, und auch meine linke Schulter zeigt mir deutlich, daß sie diese Art von Arbeitseinsätzen nicht gewohnt ist. Na, das wird sich ändern!

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Hilfe im Garten!

Ich hatte sie ja heiß ersehnt, meine erste Workawayerin, und dann war sie endlich da! Gleich am ersten Tag lernte sie Giersch kennen, dieses furchtbare Kraut, das die einen gern essen und die anderen,  zu denen ich mich zähle, verfluchen. Der Teil des Küchengartens, der aus Palettkrägen besteht, ertrank in einer Flut aus Giersch, und gemeinsam rückten wir dem zuleibe. Viele Gänge zum Kompost später sah der Garten wieder richtig toll aus! Allein hätte ich ewig dafür gebraucht! Aber leider, leider: Er ist unverwüstlich, und so habe ich bereits heute schon wieder zupfen dürfen...

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Frühling!

[Cordula] Fünf Monate sind seit dem letzten Blogeintrag vergangen, und es ist eine Menge passiert. Zum einen werde ich diesen Blog jetzt allein mit Erlebnissen, Erfahrungen und Gedanken füllen.  Und zum anderen ist endlich Frühling! Es hat ja lange gedauert, mit spätem Schnee zu Ostern und auch noch Ende April, und dann kamen da noch einzelne Flocken vor zwei Wochen vom Himmel geschwebt... 

Es ist so viel passiert und im gange, daß ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll. Was wollt Ihr lesen, was interessiert Euch? Also, auf jeden Fall sollt Ihr wissen, daß heute meine erste Workawayerin bei mir eintrudelt. Sie heißt Kerstin, ist Deutsche, und will nach Schweden ziehen. Ich bekomme endlich Hilfe mit den vielen Arbeiten, die hier anstehen, und vielleicht wird in Zukunft sogar der Rasen regelmäßig gemäht... auch dafür ist es nämlich höchste Zeit!

Die Deklarationen sind durch, die Mehrwertsteuer des ersten Quartales auch, und ich habe nicht mehr so viel im Büro zu tun. Jetzt bricht Gartenzeit an! Ich wünsche uns allen ein sonniges Jahr mit viel Wärme!

Der weiße Vierbeiner auf dem Foto ist übrigens Edda. Sie und auch Lisa waren bereits mehrfach baden. Wie ich es liebe, wenn sie naß und schlammig durchs Haus laufen... aber ich bin ein Verfechter der offenen Türen, und da ist das halt einfach so!

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Schnee!

[Cordula] Erst hieß es, es solle schneien. Dann hieß es, es solle doch nicht schneien. Und als die Flocken dicht an dicht vom Himmel schwebten, meinte die Wetterseite, es solle doch schneien. Ja, das konnte man deutlich sehen! Schnell war die Welt unter einer weißen Decke verborgen und glitzerte im Licht der Wintersonne. Gut, daß wir gestern noch den großen Julbock bekleidet haben, der bei uns bestellt worden war. Gestern vormittag war der große Tannengrünhaufen zwar verfrostet und naß, aber immerhin schneefrei. Zwei weitere Julböcke sind noch bei uns bestellt, und ich hoffe, daß wir sie morgen bekleiden können. Momentan macht das wenig Sinn.

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Die Hausbedroher und die Julböcke

[Cordula] Ich mochte sie wirklich gern, die beiden hohen Kiefern und auch die frühblühende Weide direkt an unserem Häuschen. Und da ich sie so gern mochte, verschloß ich meine Augen vor der Gefahr, daß sie durch einen Sturm aufs Haus fallen könnten. Dann vor einem Jahr der Schock: Ein Sturm fegte über das Land- und die Spitze der großen Fichte, die direkt am Haus steht, brach ab. Fünf Meter Baum, die glücklicherweise neben das Haus fielen, und nicht darauf. Im Sommer dann begannen die Zweige, braun zu werden. Ein riesiges Wespennest wurde in den absterbenden Zweigen gebaut. Die Weide ächzte und stöhnte bei jedem stärkeren Wind. Irgendwann war mir klar: Das geht so nicht mehr. Die Bäume müssen weg. So sehr ich sie auch mag.

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Lisa beim Osteopathen

[Cordula] Mein Osteopath begleitet mich seit Jahren. Und seit Jahren möchte ich mit Lisa zu einem Osteopathen, was aber einfach nicht geklappt hat. Leider kam ich erst vor wenigen Wochen auf die Idee, Benny zu fragen, ob er auch Hunde behandelt. Eigentlich hatte ich keine Hoffnung auf ein Ja- aber ich bekam eine Zusage! Da ich für mein Lischen alles tu, buchte ich einen Termin für sie. Im Anschluß an meine Behandlung sollte Lisa dran sein, und Benny wollte mir zeigen, wie ich sie zuhause behandeln kann, damit es ihrer Hüfte und ihrem Vorderlauf besser geht. Und so lag Lisa dann auf der Behandlungsliege und ließ Bennys Behandlung und meine Bemühungen, alles richtig zu erlernen, geduldig über sich ergehen. Noch muß ich mich etwas koordinieren, aber ich bin fest entschlossen, ihr regelmäßig eine Behandlung zu geben, damit sie noch weniger Schmerzen hat und wieder fröhlich umherspringen kann.

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Rezensionen und Besprechungen

[Cordula] Juchhu! Wwoof Österreich hat eine wunderschöne Buchvorstellung meiner beiden Bücher veröffentlicht, und zwar im Sommerrundbrief. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut. Zudem habe ich durch den Kontakt zur Organisationsleitung Marion Wiesler kennengelernt, die selbst Schriftstellerin ist. Ihr erster Roman "Culm 27 v. Chr" spielt bei den Kelten kurz vor der Zeitenwende. Zudem ist sie Erzählerin und hält damit eine alte Tradition aufrecht: Das Erzählen von Geschichten. Unter anderem wird sie auch auf dem Erzählfestival am Kulm Anfang November dabei sein. 

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Egelei & Schlachtfest!

[Cordula] Diese Woche floß bei uns zweimal Blut. Einmal am Donnerstag, denn da kamen unsere neuen Familienmitglieder zum Einsatz. Workaway- Aaron bekam ihre Ankunft am Mittwoch noch mit. Zwar saß er schon halb im Auto, weil er zum nächsten Hofprojekt fahren wollte, ließ sich das Spektakel der Eingliederung jedoch nicht entgehen. So war er dabei, als das Aquarium mit einer Mischung aus Teich- und Regenwasser befüllt und unsere medizinischen Blutegel dort hineingesetzt wurden. Irgendwie sehen sie ja eim bißchen wie Nacktschnecken aus, aber sie sind erheblich schneller! Hin und her schossen sie, und zwei von ihnen verließen erstmal das Wasser und saugten sich am Glasdeckel fest!

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Großes Ziel: Heilung

[Cordula] Ich muß es wohl geahnt haben: Im Frühjahr hatte ich mir zwei Pflanzen Arnica Montana bestellt, da es sich hierbei um eine sehr wichtige Heilpflanze handelt. Ebenso wie Beinwell, von dem ich immer mindestens eine Pflanze im Garten wuchern habe, seit ich vor vielen Jahren feststellte, wie unglaublich wirksam ihre Wurzel ist. Hier auf dem Foto ist der Beinwell rechts im Vordergrund zu sehen.

Meine beiden Arnikapflanzen fühlen sich richtig wohl und sind fleißig dabei, sich zu vermehren. Den ganzen Sommer über freute ich mich über ihre leuchtend gelben Blütenköpfe. Selbst jetzt haben sie noch Knospen, die sich bald öffnen werden. 

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Bärtige Erdäpfelernte!

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Der erste Tag

[Cordula] Anfang des Jahres öffnete eine neue Trainingshalle hier im Ort. Ich nahm mir vor, zu fragen, inwieweit die Möglichkeit bestünde, daß ich dort einen Raum mieten kann, um meine Healingmassagen dort durchzuführen. Das wäre einfacher als die Hausbesuche, die ich momentan mache. Dann kam ich jedoch nicht dazu, war krank, es ging mir nicht gut. Ich schob die Anfrage vor mir her. Um dann auf Fb zu lesen, daß dort ab Frühjahr sowohl ein Naprapat als auch eine Masseurin praktizieren würden. Zu spät, dachte ich mir, Chance vertan. Das Schicksal wollte es jedoch anders.

Kurz darauf lernte ich diese Masseurin auf einem privaten Fest kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und vereinbarten, daß wir Massagen tauschen würden. Denn wir beiden geben zwar Massagen, bekommen jedoch selbst nie eine!

Und zudem einigten wir uns darauf, daß ich als Untermieterin bei ihr einen Tag pro Woche massieren würde. Mittwochs sollte es sein, ab September.

Gestern war es dann soweit. Es war der erste Mittwoch im September, und ich erwartete meine erste Kundin um halb drei und war rechtzeitig vor Ort, um den Raum vorzubereiten. Ging dann noch auf Toilette, wollte wieder hinein- verschlossen! Und der Schlüssel lag auf einem Schränkchen im Raum. Unerreichbar für mich. Ich bekam einen Schock. Mit sich selbst verschließenden Türen rechnet man nicht im Haus. Ich jedenfalls nicht. Und so stand ich da vor verschlossener Tür und konnte es gar nicht fassen.

Glücklicherweise war der Betreiber des Lokals ausnahmsweise anwesend. Er ist sonst so gut wie nie da, aber gestern saß er in seinem Büro und konnte mir die Tür mit seinem Schlüssel öffnen. Alles nochmal gut gegangen! Aber was für ein Schreck an meinem ersten Tag in meinem neuen Lokal!

Ich gab dann eine herrlich entspannende Healingmassage und entließ eine sehr zufriedene Kundin wieder ihrem Alltag. Aber meine Güte, was für ein Einstand!

 

 

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Bauernmarkt "Sannerud"

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Waldcamping "Lilla Björnfallet"

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Garten- Allerlei

[Cordula] Es hat ein wenig gedauert, bis unser Gemüse in die Gänge kam, aber momentan sind wir Selbstversorger aus dem Garten. Vorgestern beispielsweise gab es deftigen (aber fleischlosen) Eintopf mit eigenen Kartoffeln, Möhren, Pastinaken, Kohl, Salbei, Thymian, Schnittlauch, Zwiebel. Alles echt bio und ohne Plastikverpackung! Zum ersten Mal tragen auch unsere Beerenbüsche eine ansehnliche Anzahl Früchte, und so haben wir nicht nur Blau- und wilde Himbeeren gesammelt, sondern auch weiße und rote Johannisbeere sowie rote Stachelbeere. Immer dabei: Lisa und ihr Ball. Und da dieser der letzte seiner Art ist und leider nicht schwimmtauglich, habe ich für sie zwei neue Bälle aus Deutschland kommen lassen. Diese Naturkautschukbälle, die gleichzeitig die Zahnpflege unterstützen, habe ich hier nämlich noch nicht ausfindig machen können.

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Die Kanu-(Tor-)Tour!

Was gibt es schöneres, als sich bei halbwegs annehmbarem Wetter an der frischen Luft zu ertüchtigen....das haben wir uns zumindest gedacht, als wir unser Kanu aufgeladen haben....

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Surströmming und anderes Getier

[Cordula] Besuch aus Österreich. Mutiger Besuch. Denn: Thomas wollte unbedingt den traditionellen Surströmming essen. Das wollten Brigitte und Mike letztes Jahr auch, und Peter, der wußte, was die Nase und die Geschmacksnerven erwartet, war auf das schlimmste vorbereitet- das im vorigen Jahr gar nicht eintraf. Denn der Surströmming, den ich im Ica gekauft hatte, roch nicht schlimm. Traf nicht gerade meinen Geschmack, aber war nicht so eklig, wie ich es erwartet hatte.

Surströmming- das ist verrotteter Fisch. Und so riecht und schmeckt er auch. Was letztes Jahr schief gelaufen war, das kann ich nur erahnen, aber dieses Jahr war er, wie er sein sollte. Die nette Verkäuferin hat ihn mir extra aus dem Lager geholt, und erst zuhause stellten wir fest, daß er seit Februar abgelaufen war. Was aber unerheblich war, denn verrottet ist verrottet, oder? 

Ich weiß nicht, wer von beiden die Büchse öffnete, Peter oder Thomas, ich war gerade bei den Hühnern, als ich Ekelgeräusche und Entsetzensschreie hörte. In weiser Voraussicht, diese Sorte Surströmming kannten wir nämlich nicht, war die Dose der Pandora draußen geöffnet worden- glücklicherweise. Kurz nachdem die erstickten Schreie mein Ohr erreicht hatten, kam der Geruch bei mir an: Ekelig. Widerlich. Verrottung. Verwesung. Tagelang in der Sonne gelegener Kadaver, auf dem Fliegen ihre Eier gelegt haben und widerliche Larven und Würmer es sich gemütlich machen. Diesen Geruch muß man erlebt haben! Schwer legte er sich über das gesamte Grundstück.

Das Angebot, ihnen eine Wäschklammer für die Nase zu besorgen, lehnten die beiden Männer heldenhaft ab und versuchten, den Surströmming ganz traditionell zu genießen: Mit Polarbröd, Kartoffeln, Gräddfil- und für die Betäubung der Geschmacksnerven starkem Alkohol. Es nützte alles nichts: Beide brachen die Mahlzeit ab. Ich saß lachend daneben und löffelte meinen Bionaturjoghurt mit eigenen roten Stachel- und weißen Johannisbeeren.

Hühner fressen ja normalerweise alles. Ohne Ausnahme. Aber vor dem Surströmming, der in ihrem Auslauf landete, flüchteten selbst die hartgesottensten unter ihnen. Das war ihnen dann doch eine Nummer zu heftig. Mehr brauche ich nicht dazu zu sagen, oder?

 

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Tattoo-Session!

[Peter] Kaum wieder zurück aus dem wirklichen "Hohen Norden" - schon gehts rund bei uns:

Heute war's endlich wieder einmal soweit - heute durfte ich mich an den Unterarm eines jungen Mannes wagen:

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Up To The North!

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Frauenpower!

[Cordula] Bisher saßen unsere Puten immer auf den Fensterbrettern und schauten hinaus in die weite Welt, die von grünem Gras, warmen Sonnenstrahlen und Hühnern nur so wimmelte. Wie ich den Kackaspuren entnahm, die ich im Putenstall fand, hatte auch das eine oder andere Brahmaküken nachgeschaut, was das denn für merkwürdige Gestalten waren, die tagein, tagaus durch die Fenster blickten.

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Ein phantastischer Sommer!

[Cordula] Welch herrlicher Sommer! Eigentlich sollte ich den Papierkram beiseite legen und an den See fahren, bevor ich ab morgen für eine Woche zur Hundepension werde... Aber ich habe zu tun, und irgendwie plagt einen ja auch das schlechte Gewissen, wenn man es sich unter der Woche gutgehen läßt, das haben wir doch alle irgendwie in uns drin, oder? Für heute fällt daher der Ausflug aus, aber letztens habe ich mit Lisa einen Abstecher gemacht, und siehe da, meine alte Dame lebte richtig wieder richtig auf und wurde wieder ganz jung! Sie liebt Wasser und Strand, und daß sie nach zuviel Toben wieder humpelt, ist ihr egal. Spaß macht es jedenfalls, mit Frauchen den Strand zu erobern.

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Sonntagsausflug...

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Flügel stutzen

[Cordula] Seit fast drei Wochen wohnen sie jetzt bei uns: Unsere Puten. Und da sie sich hier allmählich richtig zuhause fühlen und nicht mehr in Panik ausbrechen, wenn sie uns sehen, sollen sie ab morgen in die Freiheit entlassen werden. Will heißen: Wir öffnen die Stalltür, und wen es hinauszieht, der darf draußen spazieren gehen. Die Sonne genießen. Den hoffentlich blauen Himmel. Und Gras unter den Füßen! Nun sind Puten ja dafür bekannt, daß sie fliegen können. Es gibt verschiedene Ansichten darüber, ob man ihnen die Flügel stutzen soll oder nicht, ob es überhaupt etwas bringt, oder ob man es vielleicht sein lassen sollte. Puten können aus dem Stand zwei Meter hoch springen, so daß der Zaun sowieso kein Hindernis für sie darstellt; da wir aber vermeiden wollen, daß sie auf Bäumen nächtigen, haben wir uns für das Stutzen eines Flügels entschieden. 

Da wir unsere Gäste gern einspannen und Peter heute noch einmal auf dem Rittermarkt in Hova steht, haben Eric und ich uns der Sache angenommen. Es startete mit dem heiteren Putenjagen. Das war mein Job, genauso wie das Festhalten des Federviehs auf meinen Knien. Natürlich wurde ich auch vollgestriezt und vollgekotet, war ja irgendwie klar...

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Auftragsarbeit...

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Mittelaltermarkt Wadköping

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Besuch aus Österreich

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Endlich - der neue Hof!!!

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Regenzeit

[Cordula] Nachdem der Juni uns mit schönstem Sommerwetter beglückt hat, regnet es jetzt seit drei Tagen. Die Pflanzen benötigen es, warm ist es auch noch (könnte mir vorstellen, daß es schön wäre, auch im Winter nur mit T- Shirt bekleidet morgens die Hühner zu versorgen, aber dafür ist Schweden eindeutig nicht geeignet), und ich kann endlich mal an der Buchführung sitzen, ohne ständig nach draußen zu schielen. Trotzdem: Der letzte kalte und nasse Sommer sitzt mir noch im Nacken, und ich hoffe inständig, daß die Regenzeit bald ein Ende findet- auf den Wetterseiten allerdings sagen sie nichts dergleichen voraus...

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Ein Truck im Erdäpfelfeld

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Zuwachs!

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Midsommar-Feier

[Peter] Am 24. Juni war's dann wieder einmal soweit - Schweden steht still bzw. liegt zu später Stunde unterm Tisch - ja genau - es war die alljährliche Midsommar-Feier!

Eines, wenn nicht DAS größte Fest im Norden - und natürlich waren auch wir mit dabei...

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Vorbereitungen...

[Peter] Neuer Besuch ist eingetroffen - diesmal aus dem Freistaat Bayern!

Und was macht man so den lieben langen Tag, wenn das Wetter nicht aufregend, und man nur in freudiger Erwartung auf den Freitag ist? Genau - man bereitet alles vor!

Worauf? - dazu kommen wir morgen....

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Besuch aus England

[Peter] Lang ist's her, seit ich Tracy und Konik auf meiner einjährigen Reise kreuz und quer durch Europa in England kennenlernen durfte. Zwei gemeinsame Nächte haben anscheinend einen bleibenden Eindruck bei den beiden hinterlassen um mir/uns nach über 2,5 Jahren einen Besuch in meinem neuen Heimatland abzustatten...

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Sommersonnenwende und Mittsommer

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Verschönerungen...

Peter: Seitdem Anfang des Jahres ja die Zivilisation auch bei uns in Form von einem Stromanschluß Einzug gehalten hat, hat's nicht so schön ausg'schaut vor unserer Einfahrt. 

Der Bagger hat einfach alles wild aufgerissen und wieder zugeschüttet - so kann das auf Dauer nicht ausschaun...deshalb hab ich heute noch einen Angänger Pferdescheiße/Erde von Bekannten geholt und alles ein bisl eingeebnet:

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Aufräumen...

Peter: Nachdem die Westseite unsres Häuschens nun lang genug als Holzlager herhalten mußte, haben wir uns gedacht - bevor die ersten Gäste kommen - isses wieder einmal an der Zeit, ein bisl aufzuräumen. Gesagt - getan:

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Alles wächst...

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Live To Ride - Ride To Live!

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Gelungene Integration!

Peter: Heute wars dann endlich soweit - unsere sechs Brahma-Küken sind alt genug, um gemeinsam mit den bereits erwachsenen Hühnern im gleichen Gehege bzw. im gleichen Auslauf zu leben!

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Hühnerfutter

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Frühlingsmarkt Undenäs

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Nachwuchs II

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Zeigen, wofür man steht

[Cordula] Letzten Sonnabend habe ich wichtiges mit schönem verbunden: Gemeinsam mit anderen Aktivisten demonstrierte ich in Stockholm zuerst gegen GMO und Monsanto, und danach gegen den Beitritt Schwedens in die Nato. Gleichzeitig hatte ich einen schönen Mädeltag in Stockholm. Gut, stressig war es auch: Mein Zug hatte mehr als eine halbe Stunde Verspätung, und da ich geänderte Fahrpläne und verpaßte Anschlußzüge nicht leiden kann, war ich froh, als ich in Örebro in Thereses Auto steigen konnte. Dann holten wir noch Nina ab, und dann ging es los: Wir Frauen  zogen in die Großstadt, um aufzustehen gegen zumindest einen Teil der Probleme, mit denen sich die Bürger Europas und der Welt herumschlagen. Natürlich war kein einziger "Volksvertreter" anwesend, aber damit hat vermutlich auch niemand gerechnet. Nachdem ich den Zug nach Hause beinahe noch verpaßt hätte, saß ich schließlich doch noch erschöpft aber zufrieden bei uns auf der Terrasse mit Blick auf den Teich und trank ein Glas Wein. Das hatte ich mir verdient!

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Ausstellung

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Wein pflücken...

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Alles in Veränderung

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Stroh/Heutransport

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Containerausbau, Hühnerhaus, Wwoofer & Co...

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Aussaat!

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Gartenvorbereitungen!

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Befreiung aus dem Hühner-KZ!

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Bauen mit Paletten!

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Wochenend-Aktivitäten!

P: Gleich vorweg - es war ein anstrengendes Wochenende! 

Mit dem Wohnmobil & zwei Hunden auf Märkten unterwegs zu sein, erfordert schon einiges an Nerven und Gelassenheit...

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Mulchen

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Nachwuchs!

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Umzug!

Heute war's dann endlich soweit:

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Freiheit!

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Werkstattlieferung...

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Sonntagsbeschäftigungen...

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Vorbereitungen...

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Benjes-Hecke, die Zweite!

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