Ein phantastischer Sommer!

[Cordula] Welch herrlicher Sommer! Eigentlich sollte ich den Papierkram beiseite legen und an den See fahren, bevor ich ab morgen für eine Woche zur Hundepension werde... Aber ich habe zu tun, und irgendwie plagt einen ja auch das schlechte Gewissen, wenn man es sich unter der Woche gutgehen läßt, das haben wir doch alle irgendwie in uns drin, oder? Für heute fällt daher der Ausflug aus, aber letztens habe ich mit Lisa einen Abstecher gemacht, und siehe da, meine alte Dame lebte richtig wieder richtig auf und wurde wieder ganz jung! Sie liebt Wasser und Strand, und daß sie nach zuviel Toben wieder humpelt, ist ihr egal. Spaß macht es jedenfalls, mit Frauchen den Strand zu erobern.

Morgen Vormittag bekomme ich einen großen Junghund (Leonberger- Bernersennen) in Pflege, dessen Familie in den Urlaub fährt und ihn nicht mitnehmen kann. Edda freut sich schon, Brolle ist ihr bester Kumpel, und mir graust es jetzt schon, wenn ich daran denke, daß ich die beiden davon abhalten muß, sich durch mein Gemüse zu toben. Denn Brolle kennt so etwas wie Gemüsebeete nicht, ich werde alle Hände voll zu tun haben, die ärgste Zerstörung zu verhindern. Sicherheitshalber habe ich noch einige Vorher- Fotos geschossen, damit ich auch nach der totalen Apokalypse weiß, wie gut es unserem Kohl doch ging... Ich habe mal versucht, zu zählen, wieviele Kohlsorten wir im Garten haben. Ich lande bei weit über zehn Sorten.

Im Hintergrund sieht man unsere Hühnchen. Man sieht ihn nicht, aber ein Netzzaun hält sie in ihrem Bereich, und nur die Küken schlüpfen immer mal wieder hindurch und besuchen den eigentlich hühnerfreien Raum unseres Grundstücks.

Ein Teil unserer Hühnerschar. Der stolze Hahn, der sich wirklich gut um seine Hennen kümmert und auf Verstärkung hofft, denn allmählich gerät er in Streß. Ich denke aber, daß wir einige Hähne beim Nachwuchs dabei haben, so daß ab Herbst für Entlastung gesorgt sein wird. Bald werden sich vermutlich auch die Truthähnne hier tummeln. Ich habe es noch nicht gewagt, sie heraus zu lassen.

Denn: Da fahren sie und lassen mich tatsächlich allein. Für anderthqlb Wochen. Es war eigentlich nur angedacht gewesen, aber sie machten ernst draus: Eine längere Tour. Und damit muß ich im Fall der Fälle allein auf abendliche Truthahnjagd gehen, denn sie sollen auf jeden Fall im Stall nächtigen, nicht wie einige unserer freiheitsliebenden, ehemaligen Legebatteriehennen, die noch nicht einmal mehr nachts in den Stall wollen. Und ich habe mich entschieden, dieses Risiko nicht auf mich zu nehmen. Gegen Ende der Woche bekomme ich Besuch. Dann werden die Puten in die Freiheit entlassen. Bis dahin müssen sie halt auf dem Fensterbrett sitzen und sehnsüchtig hinaus schauen.Sie haben mein vollstes Mitgefühl.

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Kommentare: 1
  • #1

    Hauke (Dienstag, 19 Juli 2016 16:58)

    Peter, ich wünsche dir einen schönen Urlaub und tolles Wetter.