Alles in Veränderung

C: Immer, wenn wir Besuchern unser Grundstück zeigen, wird mir bewußt, wie viel sich hier doch verändert hat. Davon abgsehen, daß es sich beim Kauf um ein nicht isoliertes und damit nur sommertaugliches Häuschen gehandelt hat, sah auch das Grundstück vollkommen anders aus als heute: Der gepflanzte Reih- und- Glied- Wald reichte bis auf wenige Meter an das Haus heran. Es war moorig. Schattig. Verwildert. Gut, verwilderte Stellen gibt es heute auch noch, das macht den Charme unseres Naturgrundstückes aus, aber ansonsten hat sich das Bild vollkommen verändert: Ein Wintergarten wurde angebaut. Der Wald gefällt, zwei Teiche gegraben. Aufgrund fehlenden Wasserzuflusses verwandelte sich der erste Teich in ein Biotop, der zweite hingegen ist ein Paradies für Wildenten. Es gibt Anbaufläche, auf der wir vor allem dank Peter und seiner Red Sonja einen Großteil unseres Gemüses selbst anbauen und hoffentlich ernten werden. Es ist ein wunderschönes Grundstück. Und wer beackert seinen Garten nicht gern mit Blick auf einen Teich, auf dem sich gerade ein Wildentenpärchen tummelt und eine Schlange ihre Bahnen durch das Wasser zieht?!

"Ich erkenne bald nix mehr wieder", schrieb mir meine Freundin gestern, als ich ihr dieses Foto schickte. Ja, sie hat Recht: Man erkennt das Grundstück kaum noch wieder. Und dann noch der neue Stromanschluß. Und der neue Brunnen, der Ende Mai gegraben wird... Schaue ich mir alte Bilder an, kann ich es kaum fassen. Und wir dürfen in diesem Paradies wohnen! Dafür muß man einfach dankbar sein!

Cordula

Kommentar schreiben

Kommentare: 0